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Fragestellungen  

Infos zum Medical III: Untauglich-was nun?

 

Das kann jedem passieren: ein Herzinfarkt, ein Tumor, eine Augenerkrankung......schon ist man untauglich ?? 

Wir lassen Sie gerade in einem solchen Fall nicht allein, müssen uns aber an die entsprechenden Vorgaben halten.

Sie können sicher sein, daß wir durch unsere Erfahrung und die genaue Kenntnis der Tauglichkeitsrichtlinien alle Möglichkeiten prüfen, Ihnen Ihr Medical zu erhalten.

Sollten Sie eine Erkrankung haben, die Sie nach Klasse 2  möglicherweise untauglich macht, muß seit der Einführung der EMPIC-Software dem LBA die Entscheidung im Rahmen einer sog. Konsultation über die Tauglichkeit überlassen werden. In diesem Fall müssen wir dem LBA einen schriftlichen Vorschlag zur Beurteilung  auf der Grundlage der gültigen Tauglichkeitsrichtlinien machen. Wenn das LBA dem zustimmt, können wir Ihnen ein Tauglichkeitszeugnis (evt. mit entsprechenden Auflagen/Einschränkungen) ausstellen.

Sollten Sie die Tauglichkeit für eine LAPL beantragen, können wir diese Konsultation ohne Einschaltung des LBA durchführen und müssen dann das hierzu erstellte Gutachten (evt. mit entsprechenden Auflagen/Einschränkungen) lediglich zusammen mit den übrigen Unterlagen dem LBA übermitteln.

Bei Klasse-1-Untersuchungen müssen wir im Zweifelsfall eine Verweisung des Tauglichkeitsverfahrens an das LBA vornehmen. Von dort wird ggf.ein Aeromedical Center oder eine andere Institution für die weitere Begutachtung eingeschaltet. Die Entscheidung über die Tauglichkeit und die Ausstellung des Tauglichkeitszeugnisses erfolgt dann durch das LBA. 

Seitherige Erfahrungen (Stand März 2019) zeigen bei  Tauglichkeitsklasse 1 und 2 auch bei unkomplizierten Fragestellungen eine  wochenlange Bearbeitungsdauer, auf die wir leider keinen Einfluss nehmen können.

Neu seit 3.7.2016: Bei einer Verweigerung der Tauglichkeit im Rahmen der Konsultation (Klasse 2) bzw. Verweisung  (Klasse 1) kann der Pilot beim LBA mit einer schriftlichen Begründung  eine Zweitüberprüfung (Ablauf siehe Homepage des LBA) beantragen. 

Beachten Sie bitte: mit Beginn des EMPIC-Verfahrens wird der Pilot bei der Antragstellung für weitere Untersuchungen gesperrt und kann nur durch das LBA wieder freigegeben werden. Es ist also nicht mehr möglich, durch einen Wechsel der Untersuchungsstelle einen neuen Anlauf zu unternehmen, wenn bei einer ersten Antragstellung keine Tauglichkeit zuerkannt wurde.

 

 

 

 

Medicals und Gesundheitsvorsorge -  Flugmedizin-Rhein-Neckar